Ziel erreicht

Nachdem die Firma Sportbau HL am letzten Donnerstag die Baustelle verlassen hatte, waren noch einige Abschlussarbeiten zu erledigen. Hierzu wurde am Folgetag ein nachmittaglicher Arbeitseinsatz angesetzt, an dem sich 20 Vereinsmitglieder eingebrachten. Hierbei wurden vier Teams gebildet.

Plätze sind spielbereit

Unter Leitung von Fredi Karner kümmerte sich das Platzteam um alles, was im Platz zu erledigen war. Es wurden neben vielen Feinarbeiten die Netze aufgebaut, die Schiedsrichterstühle, Taschenablagen, Sitzbänke und Abziehbesen in den Platz getragen und die Plätze nochmals von Hand abgezogen. Am Folgetag zeigte sich der Platz von seiner besten Seite.

Außenzaun geschlossen und repariert

Martin Huber zeigte sich für den Außenzaun verantwortlich, der bereits einige Tage zuvor mit anderen Helfern Fundamente erstellt hatte und von dem der Bedarf an Rohren, Streben und Befestigungsmaterial geordert wurde.

Nachdem das Tor bei Platz 5 wieder eingebaut war, kümmerte sich das Zaunteam auch um vier Zaunsteher, die sich in ihren Fundamenten gelockert hatten.

Die aufwendigen Arbeiten wurden am Folgetag fortgesetzt und alle schiefen Zaunsteher wieder „ins Wasser“ gebracht.

Platzabtrennungen

Martin kümmerte sich am Freitag mit seinem Team auch um eine Neupositionierung des Spannseils der Netzabtrennung zwischen Platz 4 und 5. Vor der Sanierung befand sich das Spannseil nicht mittig zwischen den beiden Plätzen. Das 3m hohe Trennnetz war auf einer Höhe von nur 2,50 aufgehängt. Auch diese Arbeiten mussten am Samstag fortgeführt werden.

Jetzt befindet sich das Trennnetz dort, wo es hingehört.

Im Zuge der Sanierung diskutierte der Vorstand auch über weitere Spielfeldabtrennungen. Dabei wurde entschieden, dass die Spielfelder 3 und 4 zukünftig auch mittels Trennnetz abgetrennt werden sollen, dieses aber erst mit dem Flutlicht realisiert werden soll.

Hinsichtlich möglicher Abtrennungen der Felder 1-3 entschied sich der Vorstand gegen Trennnetze. Hier griff man aber eine Idee auf, die man auf dem Tennisplatz in Gmünd gesehen hat.

Martin Huber nahm die Idee auf und konstruierte zusammen mit Günther Haas eine Eigenkonstruktion, die in der Eisenwelt vom Zwettler Lagerhaus hergestellt wurde.

Zwischen den Plätzen 1-3 werden künftig jeweils zwei „Störballfänger“ angebracht sein, die von den Platznutzern ein- oder ausgeklappt werden können. Man verspricht sich dadurch eine Reduzierung von Störbällen, die dem Zaun entlang auf den Nachbarplatz rollen.

Als sehr zeitaufwändig zeigte sich das Ausgestalten der Aluminiumkonstruktion mit Netzmaterial. Diesem Problem nahmen sich beim Arbeitseinsatz Karin Kitzler, Elisabeth Kolm und Michele Zimmermann an und fanden eine effektive und schöne Knüpftechnik.

Rodungsarbeiten

Hubert Lugauer und Johann Dastl waren beim Arbeitseinsatz als Rodungsteam unterwegs und wurden dabei von Reinhard Pollak und seinem Traktor unterstützt. Zunächst schnitt man die Bäume und Sträucher am Parkplatz zurück, um dadurch mehr Parkraum zu schaffen.

Anschließend nahm man sich dem an Platz 1 angrenzenden Bewuchs an.

Mit dem Ziel den Laubeintrag in die Plätze zu minimieren, wurde der Randstreifen zum Wald deutlich verbreitert.

Mit Eintritt der Dunkelheit säuberte man dann auch noch zusammen mit Obmann Geri Kolm die nördliche Regenrinne des Tennisdachs in schwindelerregender Höhe.

Parkplatzprojekt fast abgeschlossen

Bereits während der Sanierung wurden die Parkplätze entlang unserer Zufahrtsstraße geebnet und verdichtet. Ebenso wurde am eigentlichen Parkplatz in mehreren Arbeitseinsätzen eine Böschungsmauer erstellt. Durch den erheblichen Verkehr von Schwerlastfahrzeugen wurde die Parkplatzoberfläche ordentlich umgegraben, wodurch der Splitt an der Oberfläche sich mit dem Erdreich vermischte.

Geri Kolm ist es in Gesprächen mit der Stadtgemeinde gelungen, dass wir im Frühjahr von den Zwettlern Straßen eingesammelten Splitt vom Bauhof in ausreichender Menge zum Parkplatz geliefert bekamen. Bevor dieser Splitt nun auf der Parkfläche verteilt wurde, entfernte man zunächst die Grasfläche oberhalb der neuen Böschungsmauer.

Anschließend wurde der obere Rand des grünen Böschungsteppichs ins Erdreich eingegraben und mit Splitt überdeckt. Nun konnte vom Parkplatzteam der angelieferte Rollsplitt mit Hilfe von Reinhard Pollaks Traktor gleichmäßig verteilt werden.

Mit Einbruch der Dämmerung waren die beschwerlichen Arbeiten abgeschlossen. Am Folgetag sah man dann auch gleich das Ziel des umfangreichen Parkplatzprojekts. Nun ist es möglich, auf beiden Seiten des Parkplatzes senkrecht einzuparken, wodurch deutlich mehr Parkraum zur Verfügung steht.

Das Parkplatzteam setzte im hinteren Parkplatzbereich auch insgesamt acht Erdspieße, die für einen künftigen Zaun vorgesehen sind.

Mit dem Zaun soll auch der Zweck erfüllt werden, die Parkfläche noch effektiver zu nutzen.

Einschlagwand in neuem Outfit

Bereits einige Tage vor dem abschließenden Arbeitseinsatz wurde auch der „Refresh“ der Einschlagwand fertig. Diese erhielt zunächst einen neuen weißen Anstrich, der künftig auch als Projektionsfläche für „Freiluftkino“ genutzt werden soll.

Für ihren Hauptzweck bedurfte es dann aber auch eines in richtiger Höhe angedeuteten Netzes. Bei den Abklebearbeiten unterstützte Sandra Kreitner den beauftragten Maler.

Nun strahlt die Einschlagwand in neuem Glanz.

Webcam angebracht

Während der Sanierung hat Reinhard Kreitner am Laternenmast des Parkplatzes eine Webcam angebracht und provisorisch angeschlossen, mit der man im 15-Minuten-Takt den Fortschritt der Sanierung beobachten konnte.

Damit man sich künftig aktuell über die Platzverhältnisse nach Regen und für von außerhalb Zwettl anreisenden Mitgliedern und Gästen auch über die aktuelle Witterung informieren kann, wurde eine neue Webcam angebracht, mit der der gesamte Tennisplatz eingesehen werden kann.

Für diese Webcam sowie für eine neue Außendoppelsteckdose wurden in Eigenleistung Kabelschutzrohre im Untergrund des Platzes verlegt.

Die von Reinhard am Samstag installierte und bereits mit den Tennisstüberl verkabelte Webcam wird die nächsten Tage in Betrieb gehen. Sie wird im Minutentakt Bilder liefern und natürlich keine Aufzeichnungen vornehmen. Vor der Inbetriebnahme werden an den Zugangstüren noch Hinweise zur Videoübertragung angebracht und auch der angrenzende Kleingärtnerverein informiert. Die Kamera wurde aber natürlich so positioniert, dass sie weder Bilder vom angrenzenden öffentlichen Raum der Kleingartenanlage oder dem Parkplatz überträgt.

Herzlichen Dank an alle Helfer der letzten Tage

Den Helfern des Arbeitseinsatzes am Freitag wurde bereits im Rahmen einer Abschlussjause gedankt.

Ein besonderer Dank gebührt aber auch den Fleißigen des Folgetages, die ab 10.00 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit alle Arbeiten zum Abschluss bringen konnten.

Was ist nun noch zu erledigen?

Im Laufe der Woche liefert die Fa. Sportbau HL noch drei Tonnen roten Keramiksand, von denen zwei Tonnen auf den Plätzen 4 und 5 eingebracht und eine Tonne ins vollständig geleerte Sandlager genommen wird.

Am Mittwoch wir die Fa. Swietelsky die Zufahrtsrampe ebnen und die Böschung links der Rampe wieder aufbauen. Es ist auch vorgesehen, dass die Asphaltkante der Zufahrtsstraße zu unserem Parkplatz erneuert und mit einer leichten Vertiefung versehen wird, damit künftig Oberflächenwasser der Straße keinen Parkplatzsplitt mehr wegspült. Wir versprechen uns auch eine deutlich verbesserte Optik unserer Zufahrt.

Spätestens Ende der Woche ist dann die „Übergabe“ des Areals von den Sanierungszuständigen Hubert Lugauer und Günther Haas an den Platzwart Fredi Karner geplant. Dann wird auf der Homepage unseres Vereins auch ein letzter Sanierungsbeitrag veröffentlicht.